Software: GA OPC

OPC (OLE for Process Control) ist eine technologische Grundlage für den komfortablen und leistungsfähigen Prozessdatenaustausch zwischen Windows-basierten Anwendungen und Steuerungs-Regelungshardware sowie Feldgeräten. Dieser Standard wird von der internationalen OPC Foundation spezifiziert und überwacht.

Mit dem GEBHARDT Automation OPC Server werden zur Zeit die OPC Spezifikationen "OPC Data Access" und "OPC Alarms and Events" realisiert. Für die Zukunft sind weitere Spezifikationen geplant.

Auf Basis des GEBHARDT Automation OPC Servers kann ein Datenaustausch zwischen den GA BlueLine Systemen und Standard-Windowsanwendungen wie WinCC, InTouch, ... durchgeführt werden.

Die Abbildung zeigt das OPC-Konzept:

 

Das Regelungssystem auf der Feldebene kommuniziert nur mit einem OPC-Server auf der Prozessebene. Diese Kommunikation basiert auf vom Regelungssystem unterstützten Kommunikationsprotokollen, also entweder Standardprotokollen oder hardwarespezifischen Gerätetreibern. Von der Anwendungsebene aus greifen beliebig viele Clients auf den Server zu, ohne die Regelungssysteme zu belasten. Diese Kommunikation verwendet OPC, erfordert also keine spezifischen Treiber.

Auf Serverebene werden nicht die einfachen Hardwaresignale, sondern aufbereitete Anwendungsdaten zur Verfügung gestellt. Dazu werden mit einem Konfigurationsprogramm, siehe Bild unten, jedem Hardwaresignal Zusatzinformationen wie Tagname, Signaltext, Wertebereich usw. zugeordnet. Die Zuordnung erfolgt normalerweise automatisch durch Import aus einer Prozessdatenbank. Manuell durchgeführte Änderungen können über Exportfunktionen in die zentrale Prozessdatenbank integriert werden.

Die Client-Anwendungen können neben den dynamischen Prozessdaten alle Zusatzinformationen direkt vom Server abfragen. Es ist also keine weitere Konfiguration, z.B. mittels Signalaustauschlisten, erforderlich.

OPC Features:

  • Internationaler Standard mit breiter Unterstützung.
  • Datenaustausch zwischen beliebigen OPC Geräten und Anwendungen.
  • Die Anzahl an hardwarespezifischen Gerätetreibern wird deutlich reduziert.
  • Die Auslastung der Regelungshardware wird durch das Server-/Client-Konzept deutlich verringert.
  • Implementierung und Konfiguration werden durch die Standardisierung einheitlich und einfach.
  • Gegenüber DDE wesentlich gesteigerte Performance